Ernährungsglossar

A


Alter
Im Alter sinkt der Grundumsatz. Die Funktionen von Magen, Darm, Pankreas, Leber und Nieren sind häufig verlangsamt, Leber und Lunge werden schlechter versorgt, der Körper baut ab und die Krankheitsanfälligkeit steigt, weil die Abwehr schwächer wird. Wichtig ist dann nicht nur eine ballaststoffreiche, vitaminreiche und mineralstoffreiche Ernährung sondern auch ausreichendes Trinken und Bewegung an frischer Luft.

Antioxidantien
neutralisieren „freie Radikale“, die in unserem Körper ständig gebildet werden. Freie Radikale können unsere Zellen schädigen. Dabei kann es dann zu Krankheiten und vorzeitiger Alterung kommen. Antioxidantien sind z.B. in "Knoblauch", "Brokkoli", "Ingwer", "Kerbel", "Petersilie", "Zwiebel", "Zitrusfrucht", "Tomate", "Gemüsespargel" und "Basilikum" enthalten.

B


Bakterien
Acidophilus- und Bifidusbakterien fördern die Bildung von Vitamin B12, Biotin, Folsäure, Pantothensäure , Vorstufe Vitamin K, stärken das Immunsystem und stimulieren die Enzymprozesse, senken den Cholesterinspiegel und unterstützen die Leberentgiftung. Siehe auch

Ballaststoffe
Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt täglich 30 g Ballaststoffe in Form von "Vollkorn" Vollkornprodukten, "Gemüse", frischem oder getrocknetem "Obst" und "Nussfrucht" Nüssen zu sich zu nehmen. Ballaststoffe quellen im Darm auf und sorgen dadurch für eine Verstärkung des Sättigungsgefühls.

Bäder
Gerne berate ich Sie auch über Bäder z.B. heilsame Moorbäder u.a., die Sie ganz einfach auch zu Hause anwenden können.


Bierhefe
Die flüssige Bierhefe von Dr. Metz Panaktiv ist eine wertvolle ernährungsphysiologische Nahrungsergänzung und enthält den gesamtenVitamin B-Komplex sowie Mineralstoffe und Spurenelemente, die an der biochemischen Bildung antioxidativ wirkender Coenzyme, Enzyme und bestimmter Animosäuren beteiligt sind. Bierhefe wird am Morgen zusammen mit Vitamin C (= Zitronensaft, Grapefruitsaft) und einem dunklen Muttersaft (= Holunder- , Johannisbeersaft) eingenommen.

Blog
In meinem Blog finden sie News aus dem Ernährungsbereich und laktovegetabile Rezepte sowie Rezensionen zu Gesundheitsbüchern. Nach Anmeldung können Sie gerne auch selber laktovegetabile Rezepte hochladen oder einzelne Beiträge/Rezepte kommentieren.

D


Diäten
Diäten bewirken in der Regel nur sehr kurzfristig Erfolge, da nach kurzer Zeit wieder zur „üblichen Ernährung“ zurückgekehrt wird und damit die Gewichtszunahme durch den sog. Jo-Jo-Effekt vorprogrammiert ist. Sinnvoll ist eine vitalstoffreiche, ballaststoffreiche, fett- und eiweißarme Ernährung und regelmäßige Bewegung.

E


Eier
Sollten möglichst nicht verzehrt werden, da der Großteil der Eier aus Legebatterien stammt, auch eine Vergiftung mit Salmonellen kommt vor. Außerdem enthalten Eier sehr viel Cholesterin.

Eisen
unterstützt u.a. die Wirkung der Vitamine B1, B2, B12 und Vitamin C. Eisen ist enthalten in Bierhefe , grünblättrigem Gemüse, Hirse und Hülsenfrüchten, außerdem in Thymian und gekeimten Sprossen. Bei Eisenmangel kommt es häufig zu Haarausfall, Müdigkeit, Leistungsabfall, Konzentrationsstörungen, Mundrhagaden und Regelstörungen, außerdem kann es gehäuft zu Infektionen kommen.

Eiweiß
Eiweiß ist ein entscheidender Baustein für die Zellen.
Der Eiweißbedarf – von ca. 0,4-0,7 g pro Kilogramm Körpergewicht - wird durch eine laktovegetabile Ernährung auch ohne Fleisch optimal gedeckt. Eiweiß ist u.a. auch in Hülsenfrüchten, Getreide, Reis, und Milchprodukten enthalten.

Empfohlene Lebensmittel
Die Liste der empfohlenen Lebensmittel können Sie downloaden.

Ernährung
Meine Empfehlung ist eine abwechslungsreiche, symbiosefreundlich zusammengestellte lactovegetabile Vollwertkost. Diese Form der Ernährung stellt die Zufuhr aller lebenswichtigen Bausteine für unsere Körperzellen sicher.


Eugalan plus 3
Eugalan plus 3 ist ein probiotisches Lebensmittel und besteht aus einer Kombination von Bifidus- und Acidophilusbakterien sowie dem Enzym Papain. Es bringt die natürliche Darmfunktion in Schwung, die Nahrung kann besser verwertet werden. Eugalan plus 3 soll nach den Hauptmahlzeiten eingenommen werden, man beginnt mit einer Portion (= 25 g) pro Tag und steigert auf bis zu vier Portionen pro Tag, nach 10 bis 14 Tagen kann die Dosis dann wieder auf eine Portion reduziert werden. Eugalan plus 3 kann fortlaufend eingenommen werden. Die Darmflora kann sich durch die Neuansiedlung physiologischer Darmbakterien regenerieren. Sämtliche Mikronährstoffe und Baustoffe können hierdurch besser ausgewertet werden. Eine gesunde Darmschleimhaut schützt vor giftigen Stoffwechselprodukten und Fremdstoffen. Siehe auch

F


Fasten
Das Fasten sollte mit einem Obstreinigungstag eingeleitet werden. Das Saftfasten ist empfehlenswerter als das totale Fasten, da die Säfte geringe Mengen Kohlehydrate liefern. Dadurch wird die Nierentätigkeit angeregt und die Entgiftung erleichtert. Fasten ist nur für gesunde Menschen geeignet, nicht für Kinder, Jugendliche, Schwangere und auch nicht für alte Menschen . In meiner Emailberatung nenne ich Ihnen gerne Titel zum Heilfasten.

Fette
Fette, bzw. Fettsäuren liefern Energie, sind sowohl am Zellaufbau als auch an der Produktion verschiedener Hormone beteiligt. Man unterscheidet zwischen gesättigten, einfach ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Fette sollten nicht hoch erhitzt werden, da sog. Mutagene und Benzopyrene entstehen. Benzopyrene sind giftig und gelten als krebserregend. Bevorzugen Sie pflanzliche Fette wie z.B. Olivenöl aus erster Pressung extra vergine oder Rapsöl. Insgesamt sollten Sie nicht mehr als 60-80 g Fett täglich zu sich nehmen.

Fitness
Fitness gehört zum Wohlbefinden einfach dazu und es muss auch nicht immer gleich das teure Fitnessstudio sein. Viel Spaß und gesunde Bewegung in frischer Luft kann man auch beim Schwimmen, Spazierengehen, Nordic-Walken oder beim Radl fahren haben.

Frühstück
Eine Umfrage der Gesellschaft für Erfahrungswissenschaftliche Sozialforschung (GEWIS) im Auftrag der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) im Jahr 2008 ergab, dass fast jeder 10. Deutsche das Frühstück ausfallen lässt und auch das Frühstücken mit der Familie am Wochenende ist gefährdet. Frühstücken Sie und der Start in den Tag wird so richtig gut gelingen. Mehr zum symbiosefreundlichen Frühstück erfahren Sie in meiner Gesundheitsberatung.

G


Gesundheit
Gesundheit ist „ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheiten und Gebrechen“ – Definition der Weltgesundheitsorganisation.

Getreide
Getreide soll die Basis unserer Ernährung sein. Man unterscheidet zwischen Getreide und Pseudogetreide. Dinkel, Gerste, Hafer, Hirse, Mais, Roggen, Vollreis, Weizen, gehören zur Familie der Gräser und sind demnach Getreide.
Quinoa, Amaranth, Buchweizen gehören zur Familie der Fuchsschwanzgewächse bzw. zu den Knöterichgewächsen und sind demnach Pseudogetreide, die glutenfrei sind und bei Zöliakie verwendet werden können.

J


Junkfood
Junkfood sollten Sie nach Möglichkeit vermeiden, da sie meistens Dickmacher sind und überdies gesundheitsschädigende Transfettsäuren enthalten.

K


Kalorien
Kalorienzählen? Bei laktovegetabiler Ernährung müssen Sie das nicht, trotzdem sind Kalorien in den Obst- Gemüse- und Getreidetabellen mit angegeben.

Kohlehydrate
Kohlenhydrate sind verschiedene Stärke- und Zuckerarten, sowie Cellulose. Der Tagesbedarf des Körpers an Kohlehydraten beträgt ca. 5 g pro Kilogramm Körpergewicht. Kohlehydrate sind Energie und Wärmelieferanten. Sie sind in Früchten, Honig, Ahornsirup, ungeschwefeltem Trockenobst, in Süßkartoffeln, Blumenkohl, Kartoffeln, Bohnen, Schwarzwurzel, Naturreis und inGetreide enthalten.

L


Laktovegetabile Ernährung
Ist eine vegetarische Ernährungsform und keine Diät. Neben pflanzlichen Lebensmitteln werden auch Milch und Milchprodukte (Käse, Quark, Joghurt, Sahne, Sauerrahm) gegessen. Laktovegetabile Ernährung ist nicht vegan (d.h. rein pflanzlich) und deckt daher auch den Bedarf an Vitamin B 12, Kalzium und Vitamin D. Es bilden sich keine Mangelerscheinungen. Laktovegetabile Ernährung ist auch für Kinder und alte Menschen geeignet und wird u.a. auch von der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) als wirksame Ernährungsform z.B. bei Rheuma empfohlen.


Literatur
Bücher und Literatur (nicht nur) zu Gesundheitsfragen finden Sie in meinem Gesundheits-Bookshop. Beratung zu Büchern per Email

M


Mittagessen
Lassen Sie, auch wenn Sie berufstätig sind und nur eine kleine Mittagspause machen können, nicht das Mittagessen ausfallen. Es gibt viele Möglichkeiten sich auch im Büro gesund zu ernähren. Gerne berate ich Sie hierzu in der Einzelberatung

Mineralstoffe
Pflanzliche Mineralstoffe sind lebenswichtig. Damit auch Ihr Körper stets mit den wichtigsten Mineralstoffen versorgt ist, empfehle ich Ihnen Minaktiv. Minaktiv erhält und baut die Körpersubstanz auf und ist Baustein für Knochen, Zähne, Nägel, Haut und Haare. Es enthält Calcium Kalium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Zink, Schwefel, Mangan, Kupfer, Molybdän, Kobalt und hochwertiges Pflanzeneiweiß.

O


Obst
Frisches Obst enthält nicht nur verschiedene wichtige Vitamine, sondern auch Mineralstoffe, Ballaststoffe und wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe (Carotinoide, Flavonoide). Täglich sollten Sie daher fünf Portionen Gemüse und Obst essen. Ein oder zwei Portionen Obst können auch als Saft zu einer Hauptmahlzeit oder als Zwischenmahlzeit getrunken werden.

R


Reformhaus
Das Reformhaus bietet Ihnen nicht nur vollwertige, vegetarische Lebensmittel und Produkte in Bio-Qualität und Nahrungsergänzungsmittel auf natürlicher Basis wie z.B. die flüssige Bierhefe von Dr. Metz, Minaktiv u.a. Produkte an, sondern auch fachkundige Beratung. Ein Reformhaus ist schon lange keine „teure Apotheke“ mehr.

S


Selen
ist ein essentielles Spurenelement. Es schützt die Zellen und dient als Schutzschild gegen Umweltgifte, außerdem soll Selen die Wirkung giftiger und krebserregender Stoffe abschwächen, sowie vor Herzerkrankungen schützen. Bei Rauchern, Krebspatienten und älteren Menschen ist der Selenbedarf erhöht. Die DGE hält einen täglichen Bedarf von 30 bis 70 µg für ausreichend. Selen ist enthalten in Bierhefe, Knoblauch, Zwiebeln, Hafer, Hirse, Vollwertreis, Obst und Gemüse.

Sekundäre Pflanzenstoffe
Sekundäre Pflanzenstoffe sind bioaktive Mikrosubstanzen, die der Körper nicht selbst erzeugen kann. Sekundäre Pflanzenstoffe sind z.B. die Carotinoide, Enzyminhibitoren, Flavonoide und Phenolsäuren, Phytoöstrogene, Phytosterine, Saponine, Sulfide, Terpene, Senfölglycoside. Es soll mehr als 10000 dieser sekundären Pflanzenstoffe geben, erst wenige sind davon untersucht. Sekundäre Pflanzenstoffe sollen vor Herz-Kreislauferkrankungen und möglicherweise sogar vor Krebs schützen.
An der Farbe des Obstes/Gemüses kann man erkennen, welche sekundären Pflanzenstoffe enthalten sind. Täglich sollten daher rote, grüne und gelbe Obstsorten und Gemüse gegessen werden. Carotinoide (rote bzw. orangene Farbe) sind z.B. in Karotten, roter Paprika, Tomaten, Erdbeeren und Mangos enthalten. Carotinoide sollen das Immunsystem stimulieren und freie Radikale neutralisieren und schützen somit vor frühzeitigen Alterserscheinungen. Da sich Carotinoide meist direkt unter der Haut der Früchte befinden, sollten diese möglichst nicht oder nur ganz dünn geschält werden.

T


Tees
Trinken Sie statt Limonaden lieber öfters einen Kräutertee. Kräutertees haben die verschiedensten positiven Wirkungen. Thymiantee kann z.B. gegen Bronchitis und Husten helfen. Leinsamenschleimtee (Linusit) kann bei Sodbrennen, Gastritis helfen, da sich der Schleim wie ein heilender Schutzfilm auf die Magenschleimhaut legt. Man lässt pro Person hierfür 1 Eßlöffel goldgelben Linusit-Leinsamen in einem 1/4 Liter Wasser aufkochen, ziehen lassen und dann ohne die Samen ca. ½ Stunde vor den Mahlzeiten trinken.

Transfettsäuren
entstehen durch das Erhitzen von Fett, sowie die industrielle Verarbeitung von Fetten, daher enthalten Margarine, Back- und Bratfette bis zu 55 % Transfettsäuren. Sie finden sich vor allem auch in Keksen, Kartoffelchips, Pommes, Blätterteig, Instantsuppen und anderen Fast-Food-Produkten. Transfettsäuren gelten als Mitverursacher von koronaren Herzkrankheiten, da sie die Blutfettwerte (Cholesterin) erhöhen. Das Problem wird inzwischen als so gravierend angesehen, dass seit Mitte 2008 im Bundesstaat NewYork (USA) per Gesetz die Verwendung von Transfettsäuren in Restaurants, Cafés, Imbissbuden und Konditoreien vollständig verboten wurden. Ein Hinweis auf Transfettsäuren ist es, wenn bei Produkten auf der Zutatenliste von gehärteten Fetten die Rede ist.

U



Ungesättigte Fettsäuren
liefern Energie und sind am Zellaufbau beteiligt, außerdem schützen sie vor Fettstoffwechselstörungen und Arteriosklerose. Sie unterstützen die Bildung von Vitamin D, den körperinternen Cholesterinaufbau und transportieren die fettlöslichen Vitamin A, D, E, K.

V


Vegetarier
Vegetarier haben nach verschiedenen Studien zufolge ein um 50 % geringeres Risiko an einer Krebsform zu erkranken als sog. Mischköstler. Vor allem bei Darm-, Brust- und Lungenkrebs ist die Sterberate erheblich niedriger. Eine fleischlastige und fette Ernährung erhöht das Risiko an Darmkrebs zu erkranken, wohingegen eine ballaststoffreiche Ernährung mit Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Gemüse, Obst und Nüssen vor dieser Erkrankung schützt. Außerdem scheinen Vegetarier von der verstärkten Zufuhr von Antioxidantien zu profitieren (Vitamine A, C, E)


Vitamine
Vitamine sind lebensnotwendige Bestandteile unserer Nahrung und können bis auf Niacin und Vitamin A nicht selber gebildet werden. Sie müssen mit der Nahrung zugeführt werden . Besonders wichtig sind die Vitamine A, C, E, sowie alle B-Vitamine. Bei Vitaminmangel können sich vielfältige Funktionsstörungen einstellen z.B. Depressionen, Konzentrationsschwäche und Sensitivitätsstörungen bei Vitamin B12-Mangel

W


Wasser
Wasser transportiert Nährstoffe und Schlacken, dient als Lösungsmittel für die Nährstoffe aus der Nahrung und ermöglicht den Nährstoffaustausch durch Osmose. Da der Mensch zu 70 % aus Wasser besteht, kommt es bei Wassermangel beim Menschen zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen (Schwindel, Muskelkrämpfe, Durchblutungsstörungen). Der Mindestbedarf an Wasser beträgt etwa 2 Liter und kann bei heißem Wetter auch erheblich höher sein (maximal bis zu 10 Liter).

Z


Zwischenmahlzeiten
Statt zu Snacks und Zwischenmahlzeiten greifen sie doch einmal zu einem Gemüsesaft oder einem grünen Kräutergetränk.



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